Moxatherapie

Was ist Moxa?

Die Moxatherapie ist ein uraltes Heilverfahren aus der traditionellen chinesischen Medizin, das in ganz Asien angewendet wird. Diese gezielte Wärmepunktur wird mit der angenehmen Strahlungswärme brennender Beifußzigarren, die etwas über der Hautoberfläche gehalten werden durchgeführt. Akupunkturpunkte oder Schmerzpunkte werden gezielt behandelt, die Selbstheilungskräfte des Körpers reaktiv mobilisiert. 

Dringen Wind und Kälte in den Körper ein, so behandle man mit Moxa. Was die Nadel nicht zu heilen vermag, dagegen wirkt die Moxatherapie.

Wie wirkt Moxa? 

Die Moxatherapie bewirkt eine bessere Gewebsdurchblutung, sie aktiviert den Stoffwechsel im Gewebe, sie wirkt über Nervenbahnen von der gemoxten Hautstelle auf die inneren Organe und regt deren Funktion an. Die Produktion roter Blutkörperchen wird angeregt, die Sauerstoffversorgung des Gewebes verbessert, die Fließeigenschaften des Blutes verbessern sich, die Körperabwehr wird lokal und allgemein angeregt, der pH-Wert des Gewebes verändert sich zum albanischen hin und wirkt sich günstig bei Entzündungsprozessen aus. Moxa hat eine bakterientötende Wirkung, es wirkt regulierend auf das vegetative Nervensystem und beeinflusst Stresserscheinungen und Organneurosen positiv. 

Indikationen für Moxatherapie 

Folgende Anwendungsmöglichkeiten sind für die Moxatherapie anerkannt und in verschiedenen Versuchsreihen nachgewiesen: 

degenerative Erkrankungen im Bereich der Wirbelsäule, der Knochen und Gelenke, Erkrankungen des Atmungssystems, Kopfschmerzen, Magen- Darmbeschwerden, Durchfälle, Blasen- und Nierenschwäche, Organsenkungen, kindliche Entwicklungsstörungen, Abwehrschwäche, Rheuma, Regelstörungen, hormonelle Störungen, Unfruchtbarkeit des Mannes, Herzerkrankungen, Durchblutungsstörungen, Stoffwechselstörungen, erhöhte Blutfettwerte, Ödembildung (Wasser um Gewebe), chronische Erkrankungen, Krebs als Zusatztherapie (Heilung durch Moxa allein nicht möglich), Yin-Überschuss-Zustände, Yang-Mangel-Zustände.

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