Traditionell Chinesische Medizin

Die traditionell chinesische Medizin (im englisch- und deutschsprachigen Raum auch als TCM bekannt) ist eine jahrtausend alte Heilkunst, die in China vor über 2000 Jahren begründet und über die Jahrhunderte hinweg weiterentwickelt wurde. In den letzten Jahren hat sie auch in Deutschland immer mehr Patienten überzeugt.

Zu den therapeutischen Verfahren, die in dieser Medizin zur Anwendung kommen, gehören die Akupunktur, die Kräutertherapie und Moxibustion (Erwärmung von Akupunkturpunkten), ferner die Ernährung nach den fünf Elementen. 

In der TCM gibt es keine eindeutige Trennung zwischen Körper und Geist. Sie basiert auf der Annahme, dass der menschliche Körper Krankheiten bewältigen und sich wieder erholen kann, wenn er sich im Gleichgewicht der beiden Polaritäten (Yin und Yang) und der fünf Handlungsphasen befindet und wenn genügend Abwehr-Qi (wie qi) vorhanden ist. Die TCM basiert auf empirischen Erkenntnissen, die in ein Ordnungssystem eingegliedert wurden. Dieses Ordnungssystem ist nicht deckungsgleich mit dem der westlichen Medizin. Damit sind die chinesischen Diagnosen nicht direkt übertragbar auf westliche Diagnosen. Zusätzlich zur westlichen Diagnostik ist eine chinesische Differenzialdiagnostik erforderlich. 

Gerade wegen ihres ganzheitlichen Ansatzes ist die traditionell chinesische Medizin eine sinnvolle Ergänzung zur konventionellen westlichen Medizin. Die von der Schulmedizin verordneten Medikamente sollten daher auch nicht abgesetzt werden. 

Die TCM bietet Therapien für jede Erkrankung. 

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